Leichtathletik: Mihambo beim Comeback Vierte: „Mit Vorstellung zufrieden“

Olympiasiegerin Malaika Mihambo ist zurück. Im ersten Wettkampf nach über einem halben Jahr reicht es zwar nicht zum Sieg, aber optimistisch blickt sie den nächsten Aufgaben entgegen.

Deutschlands Leichtathletik-Star Malaika Mihambo ist auf die Wettkampf-Bühne zurückgekehrt. Beim Hallen-Meeting in Dortmund erreichte die Olympiasiegerin von Tokio im Weitsprung am Samstag 6,65 Meter und kam damit auf den vierten Platz.

„Zwischen den Sprüngen hatte ich wenig Pause, sodass ich schnell ermüdete und in die letzten Sprünge nur noch hineingesprungen bin. Dennoch bin ich mit meiner Vorstellung zufrieden“, sagte die dreimalige Sportlerin des Jahres. Der Sieg ging an Laura Raquel Müller (Unterländer LG). Die Dritte der U20-EM gewann in 6,81 Metern vor WM-Teilnehmerin Mikaelle Assani (SCL Heel Bader-Baden) mit 6,72 Meter.

Die zweimalige Weltmeisterin Mihambo hatte die vergangene WM-Saison nach einem Muskelfaserriss Anfang Juli vorzeitig abbrechen müssen. Nach dem Auftakt in Dortmund stehen die Istaf-Wettkämpfe am 4. Februar in Düsseldorf und am 23. Februar in Berlin in Mihambos Terminkalender. Dazwischen will sie bei den deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig ihren nächsten Titel gewinnen. Die Hallen-WM vom 1. bis 3. März in Glasgow ist für sie kein Thema.

Erster großer internationaler Höhepunkt ist die EM vom 7. bis 12. Juni in Rom. Die Olympischen Spiele in Paris folgen vom 26. Juli bis 11. August. Die Sportlerin von der LG Kurpfalz ist die größte Medaillenhoffnung der deutschen Leichtathleten für die Sommerspiele. „Ich kann damit umgehen, denn ich versuche, immer mein Bestes zu geben. Wenn es mir gelingt, verletzungsfrei zu bleiben, sehe ich der Sommersaison äußerst positiv entgegen“, sagte die 29-jährige Mihambo in Dortmund.

Stabhochspringer Torben Blech meldete sich dort nach langer Wettkampfpause zurück. Nach seinem vierten Platz bei den Hallen-Europameisterschaften in Istanbul zwangen ihn eine Fußverletzung, eine Lebensmittelvergiftung und ein Hexenschuss zu einer längeren Wettkampfpause. Am Samstag überquerte er 5,50 Meter. Ein vielversprechender Neustart gelang auch Staffel-Europameisterin Alexandra Burghardt (LG Wacker Burghausen), die in 7,22 Sekunden über 60 Meter als Zweite ins Ziel kam.

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