Erzgebirge: Forscher entdecken mehr als 470 Jahre alte Buche

Forscher haben im tschechischen Teil des Erzgebirges nach eigenen Angaben eine mehr als 470 Jahre alte Buche entdeckt. Das habe die Zählung der Jahresringe ergeben, teilten die Wissenschaftler der Tschechischen Agraruniversität in Prag am Mittwoch mit. Es handele sich damit um die bisher älteste bekannte Buche in Tschechien. Zur Untersuchung sei mit einem speziellen Bohrer in einem halben Meter Höhe eine Holzprobe aus dem Stamm entnommen worden.

Forscher haben im tschechischen Teil des Erzgebirges nach eigenen Angaben eine mehr als 470 Jahre alte Buche entdeckt. Das habe die Zählung der Jahresringe ergeben, teilten die Wissenschaftler der Tschechischen Agraruniversität in Prag am Mittwoch mit. Es handele sich damit um die bisher älteste bekannte Buche in Tschechien. Zur Untersuchung sei mit einem speziellen Bohrer in einem halben Meter Höhe eine Holzprobe aus dem Stamm entnommen worden.

Die Buche steht demnach am Hang des Jansky Vrch (Johannesberg) unweit des Schlosses Jezeri (Eisenberg). „Als unsere älteste Buche anfing zu wachsen, wurde an der Stelle des heutigen Barockschlosses gerade erst eine Burg zum Renaissanceschloss umgebaut“, merkten die Forscher an. Der sächsische Kurort Seiffen ist nur rund zehn Kilometer entfernt.

Die Buche sieht den Angaben zufolge recht unauffällig aus. Bei näherem Hinsehen könne man indes die Zeichen eines langen Lebens erkennen, wie zum Beispiel dicke Äste in der Krone. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts habe es eine starke Wachstumsphase gegeben, in welcher der Laubbaum viel Holz gebildet und damit auch viel Kohlenstoff aus der Atmosphäre gespeichert habe – immerhin im stolzen Alter von mindestens 350 Jahren. Das zeige, wie unersetzlich alte Bäume seien, hieß es.