Großeinsatz: Südschnellwegausbau: Einzelne Verfahren eingeleitet

Beim Großeinsatz gegen Demonstranten im Streit um den Ausbau des Südschnellwegs in Hannover hat die Polizei vereinzelt Straf- und Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Die abschließende Zahl lag bis Montagabend zunächst nicht vor, wie die Behörde mitteilte.

Beim Großeinsatz gegen Demonstranten im Streit um den Ausbau des Südschnellwegs in Hannover hat die Polizei vereinzelt Straf- und Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Die abschließende Zahl lag bis Montagabend zunächst nicht vor, wie die Behörde mitteilte.

Der Einsatz war demnach bis zum Montagmittag überwiegend friedlich, am Nachmittag hinderte nahe der Dauermahnwache eine Gruppe von rund 60 Menschen die Einsatzkräfte am Vordringen zu den Baumhäusern. Die Polizei verschaffte sich Platz und setzte auch Pfefferspray ein, um einen Demonstranten abzudrängen, der ein Polizeipferd mit einer Holzpalette leicht verletzt hatte.

Am Montagabend brachen die Beamten die Räumung zunächst ab, erhöhte Präsenz blieb den Angaben zufolge aber bestehen. Im Laufe des Dienstags sollten weitere Areale geräumt werden. Am Montagmorgen hatten die Rodungen für den umstrittenen Ausbau begonnen.