Freizeit: Hunderte Biker bei Wintertreffen auf Schloss Augustusburg

Trotz Kälte und Schnee dröhnte es laut am Samstag auf Schloss Augustusburg bei Chemnitz. Hunderte Motorradfahrer aus Deutschland und darüber hinaus feierten in kurfürstlicher Kulisse den Jahresauftakt. „Null Grad Celsius, frostiger Boden und eine dünne Schneedecke sind ideale Bedingungen“, sagte Patrizia Meyn, Geschäftsführerin der Schlossbetriebs GmbH.

Trotz Kälte und Schnee dröhnte es laut am Samstag auf Schloss Augustusburg bei Chemnitz. Hunderte Motorradfahrer aus Deutschland und darüber hinaus feierten in kurfürstlicher Kulisse den Jahresauftakt. „Null Grad Celsius, frostiger Boden und eine dünne Schneedecke sind ideale Bedingungen“, sagte Patrizia Meyn, Geschäftsführerin der Schlossbetriebs GmbH.

Zum 51. Wintertreffen waren 850 Zweiräder aus Deutschland, aber auch Polen, Finnland und Schweden versammelt, samt ein- oder zweiköpfiger Besatzung. Auch rund 3000 Schaulustige kamen zu dem Traditionstreffen, welches das Schlossgelände zum großen Fahrerlager mit Zeltplatz, Bühne und Aufwärmstation machte. Die Resonanz war laut Meyn geringer als im Jahr zuvor – auch wegen der Preise für den Campingplatz. „Wir mussten sie erhöhen, weil auch die Kosten für so ein Festival gestiegen sind“, sagte sie.

Das weithin sichtbare Renaissanceschloss am Nordrand des Erzgebirges, einst Jagd-Unterkunft sächsischer Kurfürsten, beherbergt eine der größten Motorradsammlungen Europas, die die Geschichte des Motorrades seit 1885 dokumentiert. Ein Schwerpunkt ist die Entwicklung der sächsischen Firmen DKW, Auto Union und MZ. Das winterliche Bikertreffen gibt es seit 1971. Zum Programm gehören ein Biker-Gottesdienst in der Kapelle des im 16. Jahrhundert erbauten Schlosses und ein Teilemarkt – und bei „Benzingesprächen“ wird gefachsimpelt.