Kyffhäuserkreis: Hochwasserlage entspannt sich: Deich wird verschlossen

Die Lage im Nordthüringer Hochwassergebiet rund um die Helme entspannt sich weiter. Die Pegelstände in den bedrohten Gebieten würden ständig sinken, teilte das Landratsamt im Kyffhäuserkreis am Freitag mit. Es gebe zwar keine Entwarnung, aber eine „spürbare Entspannung“, sagte Landrätin Antje Hochwind-Schneider (SPD) laut Mitteilung. Der Landkreis befinde sich allmählich in der Nachbereitung der Krise. Bald solle eine Dankesveranstaltung für alle Helfer stattfinden.

Die Lage im Nordthüringer Hochwassergebiet rund um die Helme entspannt sich weiter. Die Pegelstände in den bedrohten Gebieten würden ständig sinken, teilte das Landratsamt im Kyffhäuserkreis am Freitag mit. Es gebe zwar keine Entwarnung, aber eine „spürbare Entspannung“, sagte Landrätin Antje Hochwind-Schneider (SPD) laut Mitteilung. Der Landkreis befinde sich allmählich in der Nachbereitung der Krise. Bald solle eine Dankesveranstaltung für alle Helfer stattfinden.

Seit Donnerstag werde ein zuvor geöffneter Deich nördlich der Ortschaft Mönchpfiffel-Nikolausrieth an der Grenze zu Sachsen-Anhalt provisorisch wieder verschlossen. Damit solle die landwirtschaftliche Nutzfläche allmählich entwässert werden, auf die zuvor Wasser abgelassen worden war. Die Verengung der Deichöffnung mit einer provisorischen Wand solle Stück für Stück erfolgen, um den Pegelstand in der Ortschaft konstant zu halten. Die komplette Schließung des Deichs stehe aber erst später an, sagte ein Sprecher.