AfD: Voigt sieht bei Landtagswahl Höcke als Hauptgegner

Thüringens CDU-Partei- und Fraktionschef Mario Voigt sieht bei der Landtagswahl im September in Thüringen den Hauptgegner seiner Partei in der AfD mit ihrem Partei- und Fraktionsvorsitzenden Björn Höcke. „In diesem Wahlkampf wird es maßgeblich um eins gehen: CDU oder AfD. Die links-grüne Ramelow-Koalition hat keine Mehrheit mehr, die Menschen wollen den Wechsel“, sagte Voigt der Tageszeitung „Die Welt“. Er bezeichnete Höcke als Risiko für den Wohlstand.

Thüringens CDU-Partei- und Fraktionschef Mario Voigt sieht bei der Landtagswahl im September in Thüringen den Hauptgegner seiner Partei in der AfD mit ihrem Partei- und Fraktionsvorsitzenden Björn Höcke. „In diesem Wahlkampf wird es maßgeblich um eins gehen: CDU oder AfD. Die links-grüne Ramelow-Koalition hat keine Mehrheit mehr, die Menschen wollen den Wechsel“, sagte Voigt der Tageszeitung „Die Welt“. Er bezeichnete Höcke als Risiko für den Wohlstand.

„Jemand, der Europa sterben lassen will, der kann nicht zugleich für wirtschaftlichen Wohlstand sorgen. Wir haben im Osten in der Friedlichen Revolution doch nicht die Demokratie erkämpft, um unser Land jetzt einem westdeutschen Oberlehrer, der die Demokratie verachtet, zu überlassen. Mein Anspruch ist es, Herrn Höcke zu schlagen.“ Höcke forderte Voigt auf X (vormals Twitter) auf, seine „Falschaussage“ zu korrigieren, „dass ich „Europa sterben lassen will“, oder muss ich Ihnen einen Unterlassungserklärung zuschicken?“.

Voigt bekräftigte, dass es eine Zusammenarbeit der CDU weder mit der AfD noch der Linken von Ministerpräsident Bodo Ramelow geben werde. „Wir stehen für den richtigen Politikwechsel in Thüringen. Das geht weder mit Herrn Ramelow noch mit der angeblichen Alternative von Herrn Höcke.“

Sollte bei der Wahl zum Ministerpräsidenten in den ersten beiden Wahlgängen keiner der Kandidaten eine Mehrheit bekommen, werde er in den dritten Wahlgang ziehen. Es sei klar, „dass, wenn es einen dritten Wahlgang gibt, die CDU antreten wird“, sagte Voigt der Zeitung. Er sprach sich gegen den SPD-Vorschlag aus, den Passus zum dritten Wahlgang in der Landesverfassung zu präzisieren.